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Donnerstag, 20. September 2012

Messebericht Husum Windenergy 2012

Diskussion hin oder her, Husum ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Die graue Stadt am Meer hatte auch in 2012 alles aufgefahren, was zu einem Messeerlebnis gehört. Das rückwärtige Anschleichen über die A7 statt der A23 brachte auf jeden Fall Entspannung bei der Anreise. Die benötigt man natürlich auch, um den versammelten Widrigkeiten (nein , hiermit sind weder Aussteller noch Besucher gemeint) zu trotzen. In chronologischer Abfolge machte sich zuerst deutlich, warum der Trend zum Zweitgeländewagen geht. Politisch nicht ganz korrekt für die Windbranche aber für den Parkplatz auf dem Husum Airfield unerlässlich. Wohl dem, der Jäger ist, da hat man dann auch gleich die Gummistiefel im Auto. Sehr praktisch. In Ermangelung sowohl der einen als auch der anderen Utensilie und dermaßen schlecht ausgestattet machte ich mich also auf den Weg zur Shuttle-Experience. Die Organisatoren haben sich eine perfide Verkettung von Klein- und Linienbussen ausgedacht, die sie in wirrer Choreografie auf dem militärischen Sperrgebiet patrouillieren lassen. Vielleicht von Stockhausen inspiriert - Zwölftonarrangement für MAN und Evobus. Ich ignorierte heldenhaft die erste Haltestelle, an der kurz vor zehn schon eine gute Hundertschaft Pilger warteten und machte mich auf in Richtung Haltestelle C. Eine gute Wahl. 10 min und drei Kleinbusse später wurde ich schon bis zum Shelterpark chauffiert - wo wir - gerade nachdem ich eine gemütliche Position mit Ausblick durch die Fahrertrennscheibe gefunden hatte - schon wieder aus dem Shuttle geworfen wurden. Es galt, einen größeren Bus zu entern, was Sinn macht. Soll sich keiner beschweren, dass es in Husum zu kalt ist - immer schön in Bewegung bleiben. Zwischenfazit: Von Hamburg in nur 2,5 Std. bis zum Haupteingang HUSUM WINDENERGY - nicht schlecht. Damit sich aber nun keine Entspannung einstellt, die spannende Gespräche verhindert, hat sich Husum noch viel Besseres einfallen lassen. Man merkt, dass hier der Mensch noch im Mittelpunkt steht. Dazu hat man extra das Mobilfunknetz so weit heruntergefahren, dass gleichzeitig nur eine Person telefonieren kann, keine Emails geladen oder gesendet werden können und nur SMS-Kontakt möglich ist. Mir ist es nach mehr als zwei Stunden dann doch gelungen, mich mit meinem Gesprächspartner am Telefon in mieser Sprachqualität zu verabreden. In der Zwischenzeit lernt man viel über Menschen und Menschlichkeit sowie Organisationstalent. Einige O-Töne: "Ich wollte eigentlich zur Toilette, aber bei der Schlange verkneife ich mir das noch eine Stunde." "...wir haben einen ganzen Meetingraum für unsere Gespräche bekommen..." "...ja der läuft hier irgendwo rum, aber ich kann ihn nicht erreichen..." "...wo bist Du im Hotel? In Kiel..." Das Gute ist, dass die Messe so klein ist, dass man sich kaum verfehlen kann - hier haben die Nostalgiker recht. Der Besuch am Mittwoch laut Ausstellermeinung auch positiv, Dienstag war wohl eher zum Vergessen. Da Donnerstag und Freitag meistens auch zum Vergessen sind, ergäbe sich hier noch Einsparungspotenzial... Auch bei den Scan-Boys und -Girls (an jedem der vielfältigen Ein- / Aus- und Durchgänge muss die Eintrittskarte gescannt werden, da ja auch öffentliche Straßen über das Gelände führen) gibt es Verbesserungspotenzial - zum Nachmittag traten deutliche Abnutzungserscheinungen in der Motivation auf ("...kann ich Mal ihr Schild sehen - ach gehen Sie durch..."). Kurzes Essen-Check: Neben der fröhlichen Dong-Maschinerie die kostenlose Hotdogs aus Bauchläden verteilte gab es auch Traditional "German Curry" Wurst, Fisch- oder Krabbenbrötchen und Schnitzelburger. Super, nicht anders zu erwarten. Aber auch hier noch Extra: Bude im Matsch. Wer also seine Schuhe schon wieder trocken hatte, konnte hier nachlegen. Wenn die Robustheit der Anlagen ein Hauptthema sind, gilt es auch für die Messe zu beweisen, dass man den Unbilden trotzen kann. Und hat extra ein Tiefdruckgebiet mit Hageleinschlag aufgefahren. Respekt. Führt auch zu andächtigen Erlebnissen, da man sich während der Hagel- oder Regenschauer in den Zelten nicht wirklich unterhalten konnte. Zwangsmeditation irgendwie. Oder Knoppers-Pause (gibt's die noch?). Jedenfalls wie die Industrie selbst noch auf der Suche nach der Industrialisierung bzw. Professionalisierung. Egal - ansonsten sprach alles für Husum. Na gut, es waren nicht alle da, manche hatten wohl auch das Geld nicht mehr, und der allgemeine Tenor war auch in etwa halbe halbe: "2014 nicht mehr" oder "naja, 2014 vielleicht noch, aber 2016 nicht mehr". Tschüß Husum, bis zum nächsten Mal (oder so).

Dienstag, 29. November 2011

EWEA OFFSHORE 2011 - Zwischen Hoffen und Bangen

7.500 Teilnehmer und fast 500 Aussteller auf der EWEA Offshore 2011 - zweifellos ein Erfolg. Die Branche entwickelt sich, die meisten Big Player sind da und die Wachstumsaussichten sind gigantisch. So identifizieren sich manche soweit mit dieser Form der Energieerzeugung dass ihnen schon blattähnliche Ohren wachsen:
Auch der Energiekommissar der EU gibt ein sogenanntes Strong Commitment ab, ist aber auch realistisch z.B. mit den folgenden Worten: "Tudee, se sapplei tscheen for offschor is lukking for inwestments in newäschen. Newerseless (!) dewelopping senescherie teknoletschie änd indastriäl käppäsiti änd gädding proschekts fru plänning and konsetting tääks teim." Das sieht man generell so, dementsprechend vage sind die Aussagen aus der Industrie zu den Kostenzielen, der richtigen Technologie (trotz unterschiedlicher Ansätze konnte Hanne May keinen Disput zwischen Gamesa, Siemens, REpower und Vestas erreichen), der Realisierungschance aller geplanten Windparks und vor allem den Aussichten nach 2020. Die Aussichten für die Konferenz / Messe sind gemischt. Man ist sich bei den Beteiligten nicht sicher, welche Veranstaltungen man denn nun wahrnehmen soll, Husum, Hamburg, Hannover, Bremerhaven, wechselnde EWEA Standorte (demnächst Kopenhagen / Frankfurt - 2013 für Offshore, ist ja klar), AWEA etc. So ein bisschen ist das also nicht Fisch nicht Fleisch. Dennoch protzen gerade die Herausforderer auf dem europäischen Offshore-Markt wie Sinovel oder DeWind mit ausladenden Ständen. Den besten Besuch hatte trotzdem der Marktführer Siemens bei der Standparty am späten Nachmittag... Die Welcome Reception war dagegen irgendwie mau. Aber generell ist ja die Branche noch (je nach Vortragendem) gerade dabei erwachsen zu werden oder in der elementary school oder lernt gerade laufen. Da passt es auch zusammen, dass einige der Redner behaupten, dass Offshore Wind erst 5 Jahre existiert, während andere von 20 Jahren sprechen. Bei der gemeinsamen Sprache ist wohl wie generell bei der Standardisierung noch ein weiter Weg zu gehen. Mal sehen, was sich bis 2013 getan hat (wie gesagt: in Frankfurt!).

Montag, 28. November 2011

Zukunft Offshore

Die Branche trifft sich Mal wieder. Im Vorfeld der EWEA Offshore 2011 luden Roland Berger, Freshfields und MCF heute zu einer Diskussion über die Zukunft von Offshore Wind ein. Auf dem Podium waren neben dem Moderator Per Hornung Pedersen die Experten Anette Eberhard (Eksport Kredit Fonden), Georg Friedrichs (Vattenfall), Jan Kjaersgaard (Siemens) und Michael Lewis (E.ON). Erstaunlich offen wurde über die weitere Entwicklung des Offshore Business diskutiert. Einig waren sich alle, dass große Anstrengungen erforderlich sind, soll das zarte Pflänzchen Offshore nicht gleich wieder eingehen. Neben den operativen Problemen wie Installation oder Anschluss von Windparks spielt die größte Rolle die Reduzierung bzw. Kontrolle über die Geschäftsrisiken. Als Folge daraus stellt der Offshorebereich hohe Anforderungen an die Qualität des Personals (sofern es denn verfügbar ist). Abgesehen von einzelnen Selbstdarstellern, die alles wissen und können werden hier auch für die kommenden Jahre weiterhin Engpässe bestehen. Der Vorschlag bzw. Appell, diese Engpässe mit besserer Zusammenarbeit zu überwinden konnte von den Diskutanten nicht überzeugend mit Beispielen hinterlegt werden. Trotzdem bleiben als Ziele die Reduzierung der Kosten um 40% bzw. für 2020 100 EUR / MWh wie auch schon von UK vorgegeben. Spätestens dann sollte sich auch das mangelnde Interesse von Investoren vor allem aus dem institutionellen Bereich wieder normalisiert haben. Derzeit gibt es aufgrund diverser Umstände für die Banken offenbar andere Schwerpunkte als den Offshore-Finanzierungsbereich. Dann müsste eigentlich nur noch der Anschluss an das Grid funktionieren (Grid, Grid? Da war doch was?)...

Dienstag, 27. September 2011

Kooperationen bei Offshore Operations & Maintenance

In der Offshorewindwelt spielen die Kosten für Betrieb und Service bzw. O&M eine grosse Rolle für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windkraftwerken. Ein interessanter Artikel von Jason Deign im Wind Energy Update zeigt nicht nur überraschende Kooperationsansätze sondern auch ganz neue Perspektiven für Helgoland. Lesenswert: Strategy: Why collaboration makes sense in offshore O&M

Sonntag, 20. März 2011

Studie zum Supply Chain Riskmanagement in der deutschen Windenergiebranche - es gibt noch viel zu tun!

Die Pleyma GmbH und die Technische Universität Hamburg-Harburg veröffentlichen zum zweiten Mal eine Studie zum Thema Supply Chain Riskmanagement in der deutschen Windenergiebranche.
Der erfolgreichen Studie aus 2008 zum Thema Supply Chain Risk Management in der deutschen Windenergiebranche folgte in 2010 auch auf Grund des großen Interesses aus der Branche eine Neuauflage. Darin wurden die aktuelle Trends der letzten beiden Jahre sowie die Entwicklung von Supply Chain Risiko und unternehmensübergreifenden Risikomanagement untersucht und mit den Ergebnissen der ersten Studie verglichen.
Das Ergebnis der Studie liefert einen guten Überblick über den Stand und die Perspektiven des Risk Managements in der Supply Chain. „Darin wird deutlich, dass die Bedeutung und der Umgang mit Risiken, sowie die Nutzung von Methoden und Werkezeugen des Risk Management immer stärker zunehmen“, so Prof. Kersten. Als größtes Risiko werden wie bereits 2008 die steigenden Rohstoff- und Bauteilpreise genannt, aber auch die Wechselkursschwankungen stellen für die Teilnehmern ein hoch bewertetes Risiko dar. Neben diesen aus dem Umfeld der Lieferketten getriebenen Risiken zeigt die aktuelle Studie jedoch auch steigende Risiken auf der Nachfrageseite. So werden beispielsweise schwankende Nachfragemengen sowie der Verlust von Kunden an internationale Wettbewerber oder die Insolvenz von Kunden als hohe Risiken eingestuft.
Trotzdem zeigen die Ergebnisse aus 2010 im Vergleich zu der ersten Studie erste Erfolge der Unternehmen beim Steuern der Risiken in ihren Lieferketten auf. So geht nicht nur die Bedrohung durch Versorgungsrisiken, die 2008 noch die Risikoportfolios der Branche dominiert haben, leicht zurück, auch die durchschnittliche Risikobewertung insbesondere der Anlagenhersteller fällt insgesamt etwas geringen aus. Auf Grund der wachsenden Bedeutung von Nachfrage- und Umfeldrisiken sieht sich Jan Scholl, Geschäftsführer von der Pleyma GmbH bestätigt und spricht „von einem immer noch starken Nachholbedarf im unternehmensübergreifenden Risikomanagement in der Windenergiebranche“. Die dafür zur Auswahl stehenden Werkzeuge und Methoden werden der Studie zufolge noch nicht ausreichend angewendet. Viele Unternehmen verlassen sich stattdessen zu sehr auf klassische Werkzeuge des Lieferantenmanagement. So besteht beispielsweise bei Frühwarnsystemen eine große Diskrepanz zwischen Eignung und Anwendung. Übereinstimmend warnen sowohl Prof. Kersten von der TUHH als auch Jan Scholl von der Pleyma GmbH davor, „Risiken in den Lieferketten zu unterschätzen und die Einführung eines unternehmensübergreifenden Risikomanagements auf die lange Bank zu schieben, der nächste Nachfrageanstieg wird die Defizite in diesem Bereich erneut schmerzlich zu Tage treten lassen“.
Ich bin gespannt, ob sich die Branche, auch unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan für die Menschen aber auch für Supply Chains, hier weiter professionalisieren kann.

Dienstag, 8. März 2011

Wenn Lieferanten die Zeche zahlen sollen

Die FTD berichtet heute in ihrer Onlineausgabe über die Pläne des deutschen Windanlagenbauers Nordex, im drohenden Preiswettbewerb der Branche zu bestehenden. Nordex CEO Thomas Richterich wird folgendermaßen zitiert:
"Wir wollen die Überkapazitäten am Markt ausnutzen", sagte Konzernchef Thomas Richterich im Gespräch mit der FTD. "Wir können den Preisdruck durchreichen zu unseren Lieferanten."
Darüber hinaus sieht man sich bei Nordex, so der FTD-Artikel, der Konkurrenz voraus da man  offensichtlich in der Supply Chain flexibler aufgestellt ist:
Weil Nordex im Gegensatz zu den meisten Rivalen nur die Hälfte der Rotorblätter selbst fertigt und Teile wie Getriebe, Türme und Generatoren von Zulieferern bezieht, könne der Konzern besser auf den Preisverfall reagieren, sagte Richterich.
Auf jeden Fall ist richtig, dass Nordex von der immer noch anhaltenden Krise der Windindustrie vergleichsweise hart getroffen wurde. Gründe dafür lassen sich sicherlich sowohl im Industrieklima allgemein als auch in der Nordex-Strategie speziell finden. Auf der anderen Seite: wer hat im zweiten Windrausch 2006-2008 keine Fehler gemacht? Richtig ist sicher auch, dass Windanlagenhersteller endlich Luft aus Ihren Supply Chains lassen müssen, damit die Cost of Energy im Vergleich zur Kohle (Beat Coal!) oder zu anderen regenerativen Energien wettbewerbsfähig werden. Und ohne Frage gibt es in den Supply Chains der Anlagenhersteller hinreichend Potentiale!

Aber ob es hilft einen Serienbrief an seine Lieferanten zu schreiben mit dem Hinweis auf schlechte Zeiten? Das hat die Automobilindustrie in den vergangenen Jahren immer wieder versucht. Selbst Mittelfristig hat das keine positiven Auswirkungen gehabt. Wer die Kosten in seiner Supply Chain senken will, braucht dazu Menschen, Prozesse und Tools (und zwar in dieser Reihenfolge), die in der Lage sind die Supply Chain als System zu verstehen und zu optimieren. Anderenfalls verliert man sich schnell in der Komplexitätsfalle.

Nordex fertigt also nur die Hälfte der Blätter selber. Das machen aber außer Enercon die meisten Hersteller. Vom übrigbleibenden Nicht-OEM Volumen bedient der globale Lieferant für Blätter, die LM Wind Power Group mit einem Umsatz von EUR 800.000.000 fast 80%. Ich bin mir nicht sicher, ob man in Kolding nur auf einen Brief aus Hamburg wartet um die Preise zu senken.

Es ist schon ein merkwürdiger wenn auch vorstandstypischer Reflex, eigene Schwächen im Supply Chain Management bzw. den Veränderungsbedarf (Qualifizierung, Professionalisierung, Kooperation) der eigenen Organisation zu ignorieren und statt dessen eher grob auf Lieferanten zuzugehen. Aber vielleicht hilft es ja? Der Kurs der Nordex Aktie hat sich in jedem Fall heute um ca. 5% nach oben bewegt.

Dienstag, 22. Februar 2011

Die Renaissance der Provinz

In der Nord- und Ostsee wird derzeit ein grosser Anteil der zukünftigen deutschen Energieversorgung von den Perlen der europäischen Greentechindustrie errichtet. Für jede der bis zu 5MW-Offshoreturbinen wird ein Stromertrag pro Jahr von EUR 3.000.000 kalkuliert. Bei einer Windparkgrösse von 80 Turbinen (Bard I) bis 175 Turbinen (London Array) kommt da schon einiges zusammen.
Auf einer Fachtagung des BWE (Bundesverband WindEnergie e.V) letzte Woche im schönen Hamburg trafen sich über 180 Teilnehmer um hier die neuesten Konzepte für Service und Wartung dieser Windparks zu besprechen. Und ohne Frage gibt es hier noch einiges zu klären. Beginnend bei den geeigneten Transportmitteln in den Windpark (Heli oder Schiff) bis hin zu der Frage, welche Ausstattung Rettungskabinen in den 60 Meter hohen Türmen benötigen (Skatspiel, Wasser). Bis zu EUR 500.000 pro Jahr und Turbine werden nach Meinung von Experten allein für Service und Wartung fällig.
Offensichtlich ein Millionengeschäft. Vor allen Dingen auch für die Provinz. Als Standorte für die Versorgung an Land werden klangvolle Namen gehandelt: Brake, Emden, Cuxhaven oder Aurich.Wenn das nicht wohltuend ist nach all den Nachrichten aus Beijing, Mumbai und wo sonst sich die globalisierte Welt so trifft.

Mittwoch, 18. November 2009

Offshore Conference

Esbjerg, Mitte November. Ca. fünfzig Teilnehmer auf der Suche nach den richtigen Lösungen, Netzwerkpartnern, Produkten und Prozessen für die Herausforderung Offshore-Windenergieanlagen. Von der wartungsfreien Beleuchtung bis zum Verladehafen mit noch offenen Flächen sind alle noch in der Orientierungsphase. Wenn Onshore schon alles klar wäre, würde man sich sicherlich leichter tun. Aber neben der sich noch entwickelnden Technik sind auch die Supply Chains alles andere als gefestigt. Was sind die richtigen Konzepte? Wie kalkuliert man Total Cost über die Lebenszeit eines Windparks? Sind die Annahmen richtig, kennen wir wirklich schon alle Fragen? Die Antworten kommen aus zwei Richtungen: Offshore-Erfahrung (v.a. Oil und Gas) oder Wind-Erfahrung (Onshore). Obwohl Dänemark eine starke Windindustrie hat, blickt man doch sehr gespannt nach Deutschland. Was passiert dort mit den Parks? Wie geht man mit der großen Entfernung vom Land und der großen Wassertiefe um? Viel Unsicherheit, viel zu tun für Supply Chain Management und Service.